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Evolution Semantischer Systeme EoSS

Bereich: 
Individuelle Mehrsprachigkeit
Projektleitung:
Dauer: 
01.2011 bis 12.2013
Status: 
Fertiggestellt
Beschreibung: 

Eine gemeinsame Forschungsinitiative der Gruppe Evolutionary Processes in Language and Culture und des Projekts Categories across Language and Cognition am Max Planck Institut für Psycholinguistik Nijmegen

Ziel von EoSS ist es, zu untersuchen wie sich Bedeutungen über Raum und Zeit hinweg verändern. Unser Interesse gilt dabei folgenden Kategorien: Behältern (unterschiedliche Objekte), Farben (Objekteigenschaften), Körperteilen (Objektbestandteile) und räumlichen Beziehungen (Beziehungen zwischen Objekten). Im Rahmen der Studie sollen für 50 indogermanische Sprachen Daten von 20 Sprecher/innen erfasst werden. Die Studie ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt; die zweijährige Datenerhebungsphase startete im Januar 2011.

Die Arbeiten werden von den Mitgliedern des EoSS-Forschungskonsortiums ausgeführt. Das Institut für Mehrsprachigkeit hat Daten zu Berndeutsch und Rätoromanisch (Vallader) erhoben und kodiert. In Zusammenarbeit mit Claudia Cathomas von der Universität Bern wurden zusätzlich Daten zu Deutsch von rätoromanischen Sprechern erhoben.