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Forschung am Wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit

Mit seinen Forschungsprojekten verfolgt das KFM das ehrgeizige Ziel, einen wissenschaftlich und empirisch gestützten Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen rund um die Mehrsprachigkeit zu leisten. Schwerpunkte und Prioritäten werden im mehrjährigen Arbeitsprogramm gesetzt, das auf Vorschlag des KFM von der Steuerungsgruppe genehmigt wird.

Das KFM ist bei allen seinen Forschungsaktivitäten den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet. Seine angewandte Forschung deckt die Themenbereiche „Individuelle Mehrsprachigkeit“, „Sprachen lehren und lernen, Sprachkompetenzen beurteilen und evaluieren“ und „Institutionelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit“ ab.

Individuelle Mehrsprachigkeit

Dieser Bereich widmet sich der Erforschung des gleichzeitigen bzw. sukzessiven Erwerbs von mehreren Sprachen (Erst-, Zweit- und Drittsprache) auf verschiedenen Altersstufen und in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen mit Einbezug der Migrationsbevölkerung. Auf der Basis von empirischen Langzeitstudien soll Aufschluss über die Faktoren, welche die Entwicklung der individuellen Sprachkompetenzen beeinflussen, gewonnen werden.

Leitung: Prof. Dr. Raphael Berthele

Diese Zusammenstellung befasst sich mit dem Stand der Forschung zu den individuell verschiedenen Resultaten im Bereich des Fremdsprachenlernens in der Schule....

Im Projekt „Mehrsprachige Praktiken von Kindern und Fachpersonen in Spielgruppen“ (MePraS) sollen eine Typologie mehrsprachiger Praktiken entwickelt und Gelingensbedingungen dieser Praktiken...

Im Rahmen dieses Projekts soll die Entwicklung der Kompetenzen in schriftlicher Produktion (in Herkunfts- und Schulsprache) von Kindern mit portugiesischem...

Seit den 1950er-Jahren ist die individuell unterschiedlich ausgeprägte Eignung zum Sprachenlernen Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Verschiedene Bereiche der...

Sprachen lehren und lernen, Sprachkompetenzen beurteilen und evaluieren

Gegenstand dieses Bereichs sind Forschungen zur Entwicklung, Diagnose und Steuerung einer mehrsprachigen und plurikulturellen Kompetenz. Er umfasst drei Interessenschwerpunkte: erstens den Spracherwerb in seinen ungesteuerten, unterrichtlich gesteuerten und selbstgesteuerten Formen, zweitens die Fremdsprachen- und Mehrsprachigkeitsdidaktik mit den zentralen Aspekten Lehr- und Lernziele, Curricula und Lehrpläne sowie Methoden des Sprachenlehrens und -lernens und drittens, die Beurteilung von Sprachkompetenzen und die Evaluation von Sprachprogrammen.

Leitung: Prof. Dr. Thomas Studer

Dieses Projekt setzt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung mehrsprachigkeitsdidaktischer Ansätze im Fremdsprachenunterricht in der obligatorischen Schule...

Das Projekt soll die Bedingungen zur Einführung des zweisprachigen Unterrichts auf Primarschulstufe dokumentieren und in Bezug auf die zwei folgenden Fragen kritisch...

Wenn im Fremdsprachenunterricht summativ gemessen werden soll, wie gut Lernende die Fremdsprache tatsächlich verwenden können, dann gilt das sogenannte...

Der moderne Fremdsprachenunterricht legt den Akzent sehr deutlich auf den Sprachgebrauch: Übergeordnetes Lernziel in der Folge v.a. des Europäischen Referenzrahmens (GeR...

Ziel des vorliegenden Projekts ist es, die Wirkung eines stufengerechten, mit vertretbarem Aufwand zu implementierenden Austauschsettings (zwei kurze direkte Begegnungen, eingebettet in einen...

Auch wenn die Bedeutung von Sprach- (und Kultur-) Austausch auf allen Ebenen anerkannt ist, hat seine Förderung bisher nur begrenzte Wirkung auf tatsächlich realisierte Austauschaktivitäten gehabt...

Institutionelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit

In diesem Bereich geht es um soziale und institutionelle Herausforderungen der Mehrsprachigkeit in der schulischen Institution, der Arbeitswelt, kulturellen und politischen Institutionen sowie in Sprachenpolitik und Rechtswesen. Mittels eines soziologischen und anthropologischen Ansatzes sollen bestimmten Sprachen und ihren Sprecherinnen und Sprechern zugeschriebene Wertigkeiten, Machtgefüge zwischen Sprachgemeinschaften, soziale Ungleichheiten sowie die Auswirkungen der Globalisierung auf Sprachpraktiken untersucht werden.

Leitung: Prof. Dr. Alexandre Duchêne

Das Forschungsprojekt will Abläufe, Charakteristiken und Modalitäten geschichtlich und sozial rekonstruieren, durch welche die italienische Sprache (in ihren Varietäten)...

Diese Literaturübersicht soll den Stand der Forschung zu sozialen, politischen und linguistischen Herausforderungen von statistischen Erhebungen zu Sprachen vorstellen...

In diesem Projekt werden die Herausforderungen rund um statistische Erhebungen zu Sprachen in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert im Detail analysiert, um zu einem...

Die Direktor/innen der rund 70 Verwaltungseinheiten sind dafür verantwortlich, dass die in der schweizerischen Bundesverwaltung geltenden sprachlichen Vorgaben (gemäss...