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Italiano ricettivo (Capito?)

Projekt durchgeführt von der Universität Bern (UniBE) und dem Osservatorio linguistico della Svizzera Italiana (OLSI)

Koordination: Prof. Raphael Berthele und Amelia Lambelet (KFM); Verantwortung: Prof. Bruno Moretti (UniBE und OLSI); wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Sabine Christopher Guerra, Elena Pandolfi und Barbara Somenzi (OLSI); 2012-2013

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Im Projekt „Italiano ricettivo“ wurde bis Ende 2013 das Unterrichtsmaterial Capito? entwickelt, das sowohl für den selbstständigen Spracherwerb als auch im Sprachunterricht eingesetzt werden kann. Ziel von Capito? ist der Aufbau von rezeptiven Italienischkenntnissen, um so einen Einstieg in Sprache und Kultur des Tessins (und Graubündens) zu erlauben. Die Ausrichtung auf die rezeptive Mehrsprachigkeit fördert eine auf gegenseitige Verstehenskompetenzen gestützte Kommunikation und das Prinzip des lebenslangen Lernens. Der Ausbau rezeptiver Sprachkompetenzen ermöglicht die rasche Erweiterung des sprachlichen Repertoires der Lernenden, da das Potenzial von Transfers zwischen verwandten Sprachen und Inferenzstrategien genutzt wird.

Für den Aufbau der rezeptiven Kompetenzen stützt sich das Unterrichtsmaterial von „Capito?“ auf ein Grundprinzip, das bereits im Trainingsprogramm Chunsch druus? in Bezug auf die schweizerdeutschen Dialekte angewendet wurde: Neben der Hervorhebung von Gemeinsamkeiten zwischen Sprachen (was Transferprozesse erlaubt) werden für das Verstehen zentrale Profilwörter erlernt.

Der Ansatz richtet sich an französischsprachige Erwachsene und an deutschsprachige mit guten Französischkenntnissen. Französisch übernimmt jeweils die Funktion als Brückensprache.